Tassel

Aus Mittelalter-Lexikon
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Tassel (mhd.; v. afrz. tassiel; mlat. tassellus). Schließe am Halsausschnitt des langen Frauenmantels von halbrundem Schnitt (12. - 14.Jh.), die üblicherweise als Schmuckstück ausgebildet war. Der Name der Tassel ging auf den Mantel über (Tasselmantel). Die Schmuckschließe galt als Zeichen der Ehrbarkeit und von daher war es Dienen verboten, sie zu tragen. Ausweislich zeitgenössischer Darstellungen galt es bei vornehmen Damen als schicke Pose, zwei Finger in die Tassel-Schnur einzuhaken.