Brautlied

Aus Mittelalter-Lexikon
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Brautlied (mhd. brutliet, brutgesang, brutleich). So hieß eine ma. Sing- und Tanzweise für das festliche Ereignis der "Heimführung" einer Braut zu ihrem Verlobten. Der chorisch und mit Tanzgebärden vorgetragene Gesang sollte Segen und Fruchtbarkeit für das Paar herbeizwingen. Der ursprünglich pagane Brauch wurde mit christl. Traditionen verschmolzen.