Mittelalter-Lexikon:Über Mittelalter-Lexikon

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Das Mittelalter-Lexikon wurde im Jahr 2005 durch Peter C. A. Schels gegründet.

Zielsetzung für das Projekt „Kleine Enzyklopädie des Mittelalters“ war (und ist es) eine kompakten, dabei wirklich umfassenden Wissenssammlung zum Thema Mittelalter zu erstellen.

Die Stoffauswahl ist zwar auf den deutschsprachigen Raum hin ausgerichtet, berücksichtigt jedoch durchaus die vielen von außen wirksamen kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Einflüsse. Der aus dem Fluss der Geschichte herausgegriffene Zeitraum ist eingegrenzt durch das gewaltsame Zusammenfügen Europas unter Karl dem Großen und das Entstehen des römischen Papalsystems einerseits, sowie anderseits durch das Heraufziehen von Reformation und Humanismus in Deutschland und das weltweite Ausgreifen Europas. Der Zeitrahmen musste – wie der räumliche Rahmen auch – übergreifender Zusammenhänge wegen bisweilen überschritten werden. Die häufige Inanspruchnahme relativierender Zusätze wie etwa, ca., um, wahrscheinlich usf. ergibt sich daraus, dass den Mediävisten, auf deren Werken aufbaut wird, für viele Fakten, Daten und Zahlen nur unsichere oder unvollständige Informationen zur Verfügung standen. Trotz unseres bruchstückhaften Wissens ergibt sich bei geduldigem und gewissenhaftem Aneinanderfügen der vielen Überlieferungs- und Erkenntnisfragmente ein zwar mosaikartiges, im Ganzen jedoch realistisches Bild eines so gar nicht „finsteren“ Zeitalters.

Das Werk wurde in erster Linie für den interessierten Laien konzipiert.

Bis zu seinem Tod im Jahr 2015 erstellte der Gründer Peter C. A. Schels rund 5.000 Artikel. Auf einen Verweisapparat wurde ursprünglich verzichtet. Die verwendete Sekundärliteratur wurde im Literaturverzeichnis aufgelistet.

Um das Mittelalter-Lexikon zu erhalten, entschieden sich die Erben im Jahr 2017 die Inhalte unter der Freien Lizenz „Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported“ (CC-by-sa 3.0) verfügbar zu machen und übertrugen alle Rechte an die Prepedia – Gemeinschaft zur Erhaltung Freien Wissens.

Das Lexikon stellt vorläufig kein abgeschlossenes Werk dar. Es werden weiterhin Ergänzungen der bestehenden und neue Artikel eingearbeitet.