Dünnpfennig

Aus Mittelalter-Lexikon
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Dünnpfennig. Bezeichnung einer Silbermünze, die seit dem 9. Jh. sowohl in Italien als auch in Süddeutschland, im weiteren Verlauf auch in Sachsen, Thüringen und Rheinfranken geschlagen wurde. Die Bezeichnung rührt daher, dass zwar der Durchmesser der Münze größer war als jener des normalen Denars, dass jedoch das Münzgewicht nicht entsprechend erhöht wurde. Dadurch wurde die Münze dünner und die Prägung einer Seite schlug auf die andere Seite durch, woraus undeutliche bis unkenntliche Prägungen resultierten.
(s. Brakteaten)