Fassmalerei

Aus Mittelalter-Lexikon
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Fassmalerei. Das farbige "Fassen" (Bemalen, Vergolden) von Stein- oder Holzskulpturen. Vor der Fassung wurde die Holzoberfläche durch einen Kreide- oder Gipsgrund geglättet. Zum Bemalen wurden üblicherweise Temperafarben verwendet, auf die ein dünner Wachsüberzug aufgebracht wurde. Von wenigen Ausnahmen in der Spätgotik abgesehen, hatten alle Skulpturen des MA. eine farbige (bzw. vergoldete, versilberte) Oberfläche.