Karolingische Handschriften

Aus Mittelalter-Lexikon
Wechseln zu: Navigation, Suche

Karolingische Handschriften. Als karolingisch bezeichnet man solche Handschriften, die unter der Regierung Karls des Großen und seiner Nachfolger bis hin zu Karl II, also zwischen 781/83 und 877 an der ® Hofschule und in bedeutenden Klöstern entstanden. Aus dieser bedeutenden Epoche ma. Buchproduktion stammen viele Bibeln, Evangeliare, Psalter, Sakramentare und einige Evangelistare. Hauptschreiborte waren die Skriptorien von Reims, Tours, Metz, Fulda, Würzburg uns St. Gallen.