Klauenbeschlag

Aus Mittelalter-Lexikon
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Klauenbeschlag (mhd. kla, klawe = Klaue; lat. ungula). Für Zugrinder (Ochsen, Kühe) kannten ma. Schmiede einen dem Hufeisen der Pferde, Esel und Maultiere entsprechenden Eisenbeschlag, um Abrieb und Verletzung der Klauensohle zu verhindern. Er bestand aus einm Paar elliptischer Sohleneisen (Klauenschuhen) mit je einem inneren bzw. zwei gegenüberliegenden Aufzügen. Die Nagelung erfolgte nur an der Klauen-Außenseite, die Innenseite wurde durch den zugenförmigen, über den Klauen-Rücken gebogenen Aufzug fixiert.