Malschatz

Aus Mittelalter-Lexikon
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Malschatz (mhd. mahelschaz, zu ahd. mahalen = zur Frau nehmen; vgl. gemahl, vermählen; lat. dos nuptiale). Gabe des Bräutigams (Verlobungsring, Geld), die ursprünglich an den muntwalt der Braut (z.B. den Vater), später an die Braut selbst gegeben wurde.