Pleißenland

Aus Mittelalter-Lexikon
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Pleißenland (mlat. Terra s. Provincia Plisnensis; Pleißner Reichsland). Das Gebiet beiderseits des mitteldeutschen Flüsschens Pleiße um Altenberg, Chemnitz, Leisning, Colditz und Zwickau. Wurde durch Friedrich I. zu einem Stützpunkt im Osten ausgebaut und durch Städtegründungen und bäuerliche Besiedlung erschlossen. War nach 1158 Reichsgut, wurde von Reichsministerialen unter einem Landrichter verwaltet und ging im 13. Jh. größtenteils im Territorium der ®Wettiner auf.