Rise

Aus Mittelalter-Lexikon
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Rise (mhd. rise, ahd. risa; zu risen = nach unten fallen). Die Rise bestand aus einem rechteckigen Stück Tuch, das locker von einer Schläfe über den Hals und das Kinn zur anderen Schläfe drapiert und war häufig reich mit Stickereien geziert und in Falten und Krausen gelegt („Kruseler“, s. Schleier). Das Material war feinstes Leinen oder Schleiergewebe. Die Rise wurde im 13.-15. Jh. von vornehmen Damen häufig zum ®Gebende getragen und konnte an dessen Stirnband festgesteckt sein.
(s. Wimpel)