Buchreligionen

Aus Mittelalter-Lexikon
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Buchreligionen. Bezeichnung monotheistischer Glaubensgemeinschaften, die ihren Sinn aus verschriftlichten Offenbarungen göttlicher Wahrheiten und Gesetze finden. Dazu zählen ®Judentum (Altes Testament, Thora, Neb’im, Ketubim), ®Christentum (Altes und Neues Testament) und ®Islam (Koran). In diesen Religionen hat die „Heilige Schrift“, das „Buch der Bücher“, eine zentrale Bedeutung. Gemeinsam ist allen Dreien, dass sie von ihren Anhängern auf Abraham (Ibrahim) zurückgeführt wird („Abrahamitische Religionen“. Zu Abraham s. Buch Mose 1. Genesis, Gen. 11,27 –25,10). - Die Schrift selbst, in Form von Schriftrollen, Codices und Büchern, ist kostbar gestaltet und genießt hohe kultische Verehrung.
(s. Bibel, Koran, Thora s. Judentum)