Ganerbenburg

Aus Mittelalter-Lexikon
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Ganerbenburg Mehrgliedrige Großburgen, meist ohne beherrschenden Turm. Mehrere Linien einer Sippe bewohnen innerhalb der Burgmauern je eigene Wohnbauten. Wege, Tore, Brunnen, Zisternen, Kapelle und ggf. Bergfried waren Gemeinbesitz. Beispiele: Burg Eltz (Eltzbachtal, links der Mosel), Montfort (Rheinpfalz), Schauenburg (Südbaden), Schönburg (a. Rhein), Schweinsberg (Hessen), Salzburg (bei Bad Neustadt a.d. Fränk. Saale), Runkelstein (im Tal der Talfer bei Bozen), Unteraufseß (Fränk. Schweiz). (s. Ganerbschaft)