Schlacht von Fontenoy

Aus Mittelalter-Lexikon
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Schlacht von Fontenoy (Burgund; 25, Juni 841). Streitereien unter den Nachfahren Karls I. d. Großen führten zu einer Feldschlacht zwischen den Heeren Kaiser Lothars einerseits und Karls d. Kahlen sowie Ludwigs d. Deutschen andererseits. Zweck des Kampfes war die Klärung der Vorherrschaft im Fränk. Großreich. Auf beiden Seiten sollen jeweils tausende Panzerreiter und ca. 150.000 Kriegsknechte beteiligt gewesen sein, von denen um die 40.000 ihr Leben verloren. Sieger wurde die Partei Ludwigs. In der Folge der Schlacht wurden die Straßburger Eide (842) und der Vertrag von Verdun (843) geschlossen, entstanden die Königreiche von Deutschland (im Ostfrankenreich), Frankreich (im westl. Frankenreich) und Francia media (einem schmalen Streifen dazwischen, von der Nordsee über die Provence und bis hinein nach Italien reichend).
(s. Karl II. der Kahle, Lothar I., Ludwig II. der Deutsche, Nithard, Straßburger Eide)