Druckerschwärze

Aus Mittelalter-Lexikon
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Druckerschwärze. Die Zusammensetzung der Druckfarbe Gutenbergs ist nicht überliefert, sie dürfte jedoch das Ergebnis vieler Versuche gewesen sein, wobei Erfahrungen aus dem Holzschnitt-Druck genutzt wurden, die ihrerseits auf Kenntnisse über die Herstellung von Malfarben zurückgingen. Die Farbe musste tiefschwarz und von sattem Glanz sein, gut haften, möglichst schnell trocknen und nicht durch das Papier durchschlagen. Diesen Anforderungen entsprach eine Druckerfarbe aus pigmentfreiem Leinsamenölfirnis und Ruß.
(s. Buchdruck, Malfarben, Rußbrenner)