Pleuelstange

Aus Mittelalter-Lexikon
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Pleuelstange (zu mhd. bliuwen = stampfen, schlagen; neuzeitl. Begriff für eine Treib- oder Schubstange, mittels welcher die Drehbewegung einer Antriebseinrichtung – Göpel, Wasserrad o.ä. – in lineare Bewegung umgewandelt wird). Die erste bekannte Maschine, bei der eine Drehbewegung mithilfe von ®Kurbelwelle und Pleuelstange in eine lineare Bewegung umgesetzt wurde, ist die römische Sägemühle von Hierapolis (3. Jh. n. Chr.). Im MA. erscheint sie erstmals im 15. Jh. bei ®Sägemühlen und ®Pumpwerken.
(s. Drahtmühlen)