Sonderkulturen

Aus Mittelalter-Lexikon
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Sonderkulturen. Intensiver Anbau von arbeitsintensiven und wertvollen Kulturpflanzen auf hochwertigem, vom HMA. an überwiegend stadtnahem Land. Die jeweils angebaute Pflanzenart richtete sich nach dem Bedarf der Gewerbe in den nächstliegenden Orten. Auf eingezäunten, gut gedüngten und gepflegten Feld- und Gartenflächen (Beunden) wurden angebaut: Faserpflanzen (s. ®Brennnessel, ®Flachs, ®Hanf), Obst- und Gemüsesorten (s. Obstbau, Gemüse), ®Heilpflanzen, ®Mohn, ®Hopfen, ®Wein, Hülsenfrüchte wie ®Erbse, ®Bohne und ®Linsen, Färbereigewächse wie ®Waid und ®Krapp, Kardensistel (s. ®Distelkarde), .